Seelsorge

„Was willst Du, dass ich Dir tun soll?“, fragt Jesus den Kranken. Für mich ist das ein guter Grundsatz der Seelsorge und des seelsorgerlichen Umgangs miteinander (Mk. 10,51).

Probleme und Krisen können uns in jeder Lebensphase treffen:

  • Probleme mit der Partnerin oder dem Partner
  • das Gefühl der Überforderung durch vielfältige Aufgaben in Familie und Beruf
  • Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz,
  • Arbeitsplatzverlust
  • Sucht
  • Krankheit
  • Einsamkeit
  • Sinnkrisen
  • Glaubenszweifel.

Solche und andere Ereignisse und Verletzungen bringen uns häufig an unsere Grenzen.

Oft tut es gut und ist es schon hilfreich, sich jemandem anzuvertrauen, sich mitzuteilen.

Gerne bin ich als Pfarrer für Sie da – zögern Sie nicht, mich anzurufen oder auch per Mail zu kontaktieren (Telefon und Mailadresse unter „Kontakt“). Gerne komme ich mit Ihnen ins Gespräch – bei Ihnen zu Hause oder bei mir im Pfarramt. Und natürlich unterliegt alles, was Sie mir mitteilen, der Schweigepflicht und der Vertraulichkeit. (Sollte sich der Anrufbeantworter melden, dann erschrecken Sie nicht, sondern sprechen Sie ruhig aufs Band – ich rufe Sie gerne zurück!)


Sollte Ihnen der Kontakt zu Ihrem Gemeindepfarrer / Ihrer Gemeindepfarrerin zu nahe sein oder zu lange dauern, können Sie sich natürlich auch an andere Pfarrstellen wenden.
Oder Sie nutzen die kostenlose Telefonseelsorge, die täglich 24 Stunden kompetent besetzt ist: Telefon: 0800.1110111 und  0800.1110222

Manchmal können auch kirchlich-spirituelle Rituale hilfreich sein:

Von Jesus wird erzählt, wie er einen Taubstummen heilt: „Und Jesus nahm ihn aus der Menge beiseite und legte ihm die Finger in die Ohren und berührte seine Zunge mit Speichel und sah auf zum Himmel und seufzte und sprach zu ihm: Hefata!, das heißt: Tu dich auf! Und sogleich taten sich seine Ohren auf und die Fessel seiner Zunge löste sich, und er redete richtig“. (Mk. 7,33-35)  Beiseite nehmen, aus dem Trubel der zuschauenden Menge heraus – berühren – Zuwendung spürbar machen – Seufzen, Klagen, Bitten all das hilft dazu, den Kranken die Nähe und Liebe Gottes heilsam zu erfahren.

Im seelsorgerlichen Gespräch kann es sich ergeben, dass sich der Wunsch nach einem spirituellen Ritual bei Ihnen einstellt oder Sie spüren schon die Sehnsucht nach Vergewisserung der bergenden Zuwendung Gottes in sich und fragen sich: Kann ich das für mich in Anspruch nehmen?
Haben Sie ruhig den Mut und sprechen Sie Ihren Wunsch nach einem zuwendenden Ritual aus. Wir werden darüber sprechen und sicher einen guten Rahmen finden, der Ihnen hilft, die bergende Nähe Gottes zu spüren. Als Rituale bieten sich an:

  • Gebet
  • Beichte
  • Abendmahl
  • Segnung
  • Salbung